Putto mit Vogelkäfig

Ref: 574

Putto mit Vogelkäfig

Jean-Baptiste Pigalle

Ref: 574

Putto mit Vogelkäfig

Jean-Baptiste Pigalle

18. Jahrhundert
50 cm
Zugeschrieben: Jean-Baptiste Pigalle
Weißer Marmor, vergoldete Bronze
Provenienz: Fürstliche Sammlung Thurn und Taxis
Direkt dort erworben, danach Privatsammlung Frankfurt am Main
Literatur: Thieme-Becker, Künstlerlexikon, Leipzig, Bd. XXVII, S. 32/34.
Beschreibung: Weißer Marmor, vergoldete Bronze.
Jean-Baptiste Pigalle (1714 – 1785 Paris) stammte aus einer Ebenisten-Familie. Er lernte bei Robert Le Lorrain und Jean-Baptiste Lemoyne und wurde von Bouchardon beeinflusst. Er hielt sich von 1734 bis 1739 in Italien auf.
Seine Werke sind neoklassizistisch sowie aus der Epoche des Barocks geprägt.
1803 wurde sogar eine Straße in Paris, wo er sein Atelier hatte, nach seinem Namen benannt.
Eine sehr ähnliche Variante zum „Putti mit Vogelkäfig“ steht im Louvre in Paris: „Kleines Mädchen mit Apfel und einem Vogel“, weißer Marmor, datiert 1784. (RF 1511, Ankauf 1910), 43 cm hoch, breit 33 cm, Durchmesser 36 cm.
Bei einer dieser Varianten „Putto mit Vogelkäfig“ handelt es sich um eine Auftragsarbeit von „D’Armand-Joseph Paris de Monmartel“, Marquis de Brunoy (1748 – 1781), Patenonkel von Mme de Pompadour und Hofbankier.
Diese Marmorfigur wurde 1750 im „Salon“ präsentiert.