Bonbonnière

Ref: 3047

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Jean George Remond

Ref: 3047

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Jean George Remond


Jean George Remond
18. Jahrhundert
Genf um 1790
67 mm Durchmesser
91,5 g
Beschreibung: Jean George Remond
EINE SCHWEIZER EMAILLIERTE GOLDBONBONNIÈRE
Genf, um 1790
runde Schmuckdose, die Seiten und der Boden des Deckels sind mit Paneelen aus opakem blassrosa Emaille in weißen Emaillerahmen besetzt, der Deckel ist mit einem Capriccio bemalt, das ein Paar in einer Landschaft vor einem Fluss zeigt, mit architektonischen Details auf der rechten Seite und einer Stadt dahinter, der Boden mit einer sitzenden Schäferin und ihrem Verehrer in einer Waldlandschaft, die Seiten sind ähnlich mit ländlichen Szenen bemalt, in Taille d'épargne-Bordüren aus blauem Emaille mit herabhängendem goldenem Laub und Blütenköpfen

2 5/8 Zoll (67 mm) Durchmesser, 91,5 gr
Jean George Remond zählte zu den bedeutendsten Herstellern für Golddosen in Genf. Ursprünglich aus Hanau stammend, kam Remond in den 1770er Jahren nach Genf, wo er am 22. Dezember 1783 Meister wurde. Im Laufe der Jahre gründete er immer wieder neue Unternehmen mit zum Teil wechselnden Geschäftspartnern. Im Jahre 1801 schloss er sich mit Jean Noé Lamy zusammen und bildete Remond, Lamy & Compagnie.

Jean George Remond

Jean George Remond
Jean-Georges Rémond (1752–1830) war ein in Hanau geborener Juwelier und Goldschmied, der in Genf tätig war. Als Gründer des Hauses „Georges Rémond & Cie.“ spezialisierte er sich auf emaillierte Schnupftabakdosen aus Gold, Uhrengehäuse und Luxusgegenstände, die häufig für den internationalen und orientalischen Markt bestimmt waren. Seine Werke vereinen farbiges Gold, Emaille-Miniaturen, Edelsteine und raffinierte mechanische Eleganz im Rahmen der diplomatischen Geschenkekultur des späten 18. Jahrhunderts.

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