Fohlenpärchen

Ref: 3175

Fohlenpärchen

Renée Sintenis (1888-1965)

Ref: 3175

Fohlenpärchen

Renée Sintenis (1888-1965)

Renée Sintenis (Glatz (PL) 1888 - West-Berlin 1965)

Berlin, 1934

Bronze

Monogramm RS und Gießerstempel H. Noack Berlin

9.5 x 16.5 x 5.5 cm
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
Literatur: Britta E. Buhlmann, Renée Sintenis, Werkmonographie der Skulpturen, Darmstadt 1978, Nr. 148, S. 225 mit s/w-Abb. (anderes Exemplar)
Ursel Berger, Günter Ladwig (Hg.), Renée Sintenis, Das Plastische Werk, Berlin 2013, Nr. 143, S. 123 mit Farbabb.
(anderes Exemplar)

Renée Sintenis (1888-1965)

Renée Sintenis (1888-1965)
Renée Sintenis (1888–1965) war eine deutsche Bildhauerin, Medaillenkünstlerin und Grafikerin, deren kleine Bronzeskulpturen der modernen Tierbildhauerei eine außergewöhnliche Anmut und Intimität verliehen. Als Renate Alice Sintenis in Glatz geboren, studierte sie in Berlin dekorative Bildhauerei und war eng mit dem künstlerischen Leben der Stadt in der Weimarer Zeit verbunden. Ihre Pferde, Hirsche, Hunde, Fohlen und Bären sind auf wache Silhouetten, zarte Bewegung und taktile Oberflächen reduziert und fangen die Lebendigkeit ohne überflüssige Details ein. Sie schuf auch Porträts und Sportfiguren, darunter „Der Nurmi-Läufer“, der einen olympischen Kunstpreis gewann. 1931 wurde sie als erste Bildhauerin an die Berliner Akademie berufen, doch die Nationalsozialisten zwangen sie 1934 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zum Rücktritt. Nach dem Krieg erlangte sie in Berlin wieder Anerkennung. Ihr „Berliner Bär“ diente als Vorlage für den Goldenen Bären der Berlinale und bewahrte so ihre moderne, verspielte Formensprache in einer der berühmtesten Auszeichnungen der Filmwelt.

Das könnte Ihnen auch gefallen