Zwei spielende Putti mit Weinranken

Ref: 842

Zwei spielende Putti mit Weinranken

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Zwei spielende Putti mit Weinranken. Gr&auml;ulich patinierte Terrakottagruppe<br />
auf rundem profiliertem vergoldeten Holzsockel<br />
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Jean-Baptiste Pigalle (26.01.1714-21.08.1785 Paris) entstammte einer Ebenisten-Familie. Als Jugendlicher lernte er bei Robert Le Lorrain und Jean-Baptiste Lemoynes und wurde von Bouchardon beeinflusst. Nachdem er nicht den Prix de Rome der Academie Royale de Peinture et de Sculpture gewonnen hatte, reiste er 1740 oder 1741 auf eigene Kosten nach Rom. Dabei machte er Zwischenstation in Lyon. Im Jahr 1744 wurde er Mitglied der Academie Royale. Er bekam einige offizielle Auftr&auml;ge vom K&ouml;nigshaus und fertigte Skulpturen f&uuml;r Madame de Pompadour an.<br />
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Zu seinen bekanntesten Werken geh&ouml;ren Merkur, seine gefl&uuml;gelten Sandalen anziehend von 1748, das Grabmal des Marschalls Moritz von Sachsen in der Thomaskirche in Stra&szlig;burg 1762&ndash;1770 und seine Statue des nackten Voltaires von 1776. Besonders in dem letztgenannten Werk wird Pigalles Versuch die Natur getreu nachzuahmen deutlich. Obwohl er zu einem der wichtigsten franz&ouml;sischen Bildhauer um die Mitte des 18. Jahrhunderts geh&ouml;rte, fand sein Werk keine direkten Nachfolger. Erst Ende des 19. Jahrhunderts sollten wieder seiner Kunst &auml;hnliche Tendenzen aufgenommen werden.<br />
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Seine Werke sind neoklassizistisch sowie aus der Epoche des Barocks gepr&auml;gt. 1803 wurde sogar eine Stra&szlig;e in Paris, wo er sein Atelier hatte, nach seinem Namen benannt. | Ralph Gierhards Antiques & Fine
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Ref: 842

Zwei spielende Putti mit Weinranken

60  cm 
Signiert und datiert: „JBP 1784“
Literature:
Thieme-Becker, Künstlerlexikon, Leipzig, Bd. XXVII, S. 32/34.
Jane Turner, New York 1996, The Dictionary of Art, Bd. 24, S. 785 - 787
Description: Gräulich patinierte Terrakottagruppe
auf rundem profiliertem vergoldeten Holzsockel


Jean-Baptiste Pigalle (26.01.1714-21.08.1785 Paris) entstammte einer Ebenisten-Familie. Als Jugendlicher lernte er bei Robert Le Lorrain und Jean-Baptiste Lemoynes und wurde von Bouchardon beeinflusst. Nachdem er nicht den Prix de Rome der Academie Royale de Peinture et de Sculpture gewonnen hatte, reiste er 1740 oder 1741 auf eigene Kosten nach Rom. Dabei machte er Zwischenstation in Lyon. Im Jahr 1744 wurde er Mitglied der Academie Royale. Er bekam einige offizielle Aufträge vom Königshaus und fertigte Skulpturen für Madame de Pompadour an.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören Merkur, seine geflügelten Sandalen anziehend von 1748, das Grabmal des Marschalls Moritz von Sachsen in der Thomaskirche in Straßburg 1762–1770 und seine Statue des nackten Voltaires von 1776. Besonders in dem letztgenannten Werk wird Pigalles Versuch die Natur getreu nachzuahmen deutlich. Obwohl er zu einem der wichtigsten französischen Bildhauer um die Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte, fand sein Werk keine direkten Nachfolger. Erst Ende des 19. Jahrhunderts sollten wieder seiner Kunst ähnliche Tendenzen aufgenommen werden.

Seine Werke sind neoklassizistisch sowie aus der Epoche des Barocks geprägt. 1803 wurde sogar eine Straße in Paris, wo er sein Atelier hatte, nach seinem Namen benannt.

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