Pharaonenhund

Ref: 2500

Pharaonenhund

Gerhard Marcks

Ref: 2500

Pharaonenhund

Gerhard Marcks

1949
Patinated Bronze
12.3 x 12.5 x 3 cm
Signiert und nummeriert auf dem linken Hinterlauf: Künstlersignum VI. Ex. VI.
Literatur: WVZ. Busch/Rudloff, WVZ.-Nr. 539Gerhards Marcks Tierplastik, Im Insel-Verlag, Abb. 17
Beschreibung: Gerhard Marcks (Berlin 1889 - Burgbrohl 1981)
Entwurf von 1949
Bronze, hellbraun patiniert
Ein Pharaonenhund ist ein ägyptischer Windhund.

Gerhard Marcks

Gerhard Marcks
Gerhard Marcks (1889–1981) war ein deutscher Bildhauer, Zeichner und Grafiker und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der modernen figurativen Bildhauerei. Nach seinen Anfängen bei Walter Gropius und am Bauhaus in Weimar wurde er künstlerischer Leiter der Bauhaus-Töpferwerkstatt in Dornburg, wo Handwerk, Form und Materialdisziplin sein bildhauerisches Denken prägten. Marcks entwickelte eine zurückhaltende, humanistische Formensprache, in deren Mittelpunkt stehende Figuren, Tiere sowie biblische und mythologische Motive standen, die oft auf ruhige Konturen und wesentliche Volumen reduziert waren. Sein Werk verband moderne Vereinfachung mit älteren Traditionen des Schnitzens, Modellierens und klassischer Proportionen. Unter dem Nationalsozialismus wurde er aus dem Lehramt entlassen und seine Kunst als „entartet“ gebrandmarkt, doch er arbeitete mit stiller Beharrlichkeit weiter. Nach 1945 erlangte er wieder öffentliche Anerkennung, lehrte in Hamburg und schuf Bronzeskulpturen, Steinskulpturen, Holzschnitte und öffentliche Denkmäler. Seine Figuren drücken Würde, Verletzlichkeit und moralische Standhaftigkeit aus.

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