Goldtabatiere Lapislazuli

Ref: 3135

Goldtabatiere Lapislazuli

Gabriel-Raoul Morel

Ref: 3135

Goldtabatiere Lapislazuli

Gabriel-Raoul Morel

19. Jahrhundert
Paris 1809–1819
7 cm (2 ³/₄ Zoll)
132,7 g
Frankreich
Nach links blickender Hahnenkopf: kleines Punzzeichen für Goldgegenstände aus den Jahren 1809–19. Vogelmiereblüte in einem sechsblättrigen Rahmen: zur Kennzeichnung kleiner Gegenstände aus Gold oder Silber.
Beschreibung: Gabriel-Raoul Morel ( 1764 -1832)
Rechteckige Tabatiere mit abgeschrägten Ecken, der leicht gewölbte Deckel mit fein ziseliertem und durchbrochenem Goldbeschlag, verziert mit Girlanden und Blüten, Seiten und Boden mit Lapislazuli-Tafeln in Blattfassungen
Hahnenkopf nach links: kleine Garantiemarke für Goldobjekte von 1809-19.
Vogelmiere-Blüte in einem sechslappigen Rahmen:
Zur Erfassung/Registrierung kleiner Gegenstände aus Gold oder Silber.
Paris, zwischen dem 16. August und dem 16. November 1819.
(Diese Marke ist sehr selten. Damit lässt sich diese Tabatiere exakt auf das Jahr 1819 datieren)

Eine runde Marke mit einer 3 über einem Tierkopf nach links (Rosenberg 6564): Garantiemarke für
Goldarbeiten des dritten Feingehalts = 18 Karat/ 750er

Gabriel-Raoul Morel

Gabriel-Raoul Morel
Gabriel-Raoul Morel (1764–1832) war ein Pariser Goldschmied, der für seine luxuriösen Schnupftabakdosen und Präsentationsschatullen aus Gold berühmt war. Er ließ seine Marke 1797 eintragen und belieferte während des Kaiserreichs und der Restauration Juweliere und höfische Gönner. Seine emaillierten, guillochierten und ziselierten Dosen vereinen Miniaturporträts, neoklassizistische Ornamente und edelsteinbesetzte Raffinesse und waren Teil der französischen diplomatischen Geschenktradition der Elite.

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