Ref: 1999
Blick auf Gibraltar
Ref: 1999
Blick auf Gibraltar
Öl auf Leinwand
68 x 99.5 cm
Rechts unten signiert: "Ernst Zimmermann
68 x 99.5 cm
Rechts unten signiert: "Ernst Zimmermann
Description: Ernst Zimmermann (Munich 1852 - 1901)
Zimmermann erhielt 1868 von seinem Vater Reinhard Sebastian Zimmermann den ersten Kunstunterricht, besuchte dann die Akademie der Bildenden Künste München und wurde dort Schüler von Wilhelm von Diez, bei welchem er bis 1874 arbeitete. Nachdem er einige humoristische Genrebilder gemalt hatte, nahm er 1879 mit dem Zwölfjährigen Christus im Tempel einen Aufschwung zur Geschichtsmalerei mit besonderer Betonung des koloristischen Elements, das sich teils an die Venezianer, teils an Antonio da Correggio anschließt. Ernst Karl Georg, der in München im Hause seines Vaters lebte, war häufig in Hagnau am Bodensee, wo er 1879 den Gasthof Löwen erwarb. Bei einem seiner Ritte von München an den Bodensee erlitt er vom Huf seines ausschlagenden Pferdes eine Verletzung, die ein jahrelanges Nervenleiden nach sich zog. Daraufhin wurde ihm der Löwen zu anstrengend, sodass er ihn verkaufte und die Gelegenheit am Schopfe packte und das Glaserhäusl in Meersburg, in dem schon Annette von Droste-Hülshoff lebte, erwarb. Hier errichtete er sein Atelier und verbrachte viele Wochen des Jahres dort.
Mit 49 Jahren starb er an den Folgen eines offenen Beinbruches, den er sich auf der Straße unweit seiner Münchener Wohnung zugezogen hatte. Seine späteren, auch durch Feinheit und Liebenswürdigkeit der Charakteristik ausgezeichneten Hauptwerke sind: Die Anbetung der Hirten (1883), Christus und die Fischer (1886), Christus Konsolator (1888) und die Genrebilder: Musikunterricht, Die böse Gans, Der Aufschneider, Die Geschäftsfreunde. Seine Fischstilleben galten unter Zeitgenossen als unerreicht.
Er war königlicher Professor. Er hatte einen umfangreichen Freundes- und Bekanntenkreis, zu dem u.a. Wilhelm Leibl, Franz von Lenbach, Wilhelm Busch und sogar Prinzregent Luitpold gehörte.
Zimmermann erhielt 1868 von seinem Vater Reinhard Sebastian Zimmermann den ersten Kunstunterricht, besuchte dann die Akademie der Bildenden Künste München und wurde dort Schüler von Wilhelm von Diez, bei welchem er bis 1874 arbeitete. Nachdem er einige humoristische Genrebilder gemalt hatte, nahm er 1879 mit dem Zwölfjährigen Christus im Tempel einen Aufschwung zur Geschichtsmalerei mit besonderer Betonung des koloristischen Elements, das sich teils an die Venezianer, teils an Antonio da Correggio anschließt. Ernst Karl Georg, der in München im Hause seines Vaters lebte, war häufig in Hagnau am Bodensee, wo er 1879 den Gasthof Löwen erwarb. Bei einem seiner Ritte von München an den Bodensee erlitt er vom Huf seines ausschlagenden Pferdes eine Verletzung, die ein jahrelanges Nervenleiden nach sich zog. Daraufhin wurde ihm der Löwen zu anstrengend, sodass er ihn verkaufte und die Gelegenheit am Schopfe packte und das Glaserhäusl in Meersburg, in dem schon Annette von Droste-Hülshoff lebte, erwarb. Hier errichtete er sein Atelier und verbrachte viele Wochen des Jahres dort.
Mit 49 Jahren starb er an den Folgen eines offenen Beinbruches, den er sich auf der Straße unweit seiner Münchener Wohnung zugezogen hatte. Seine späteren, auch durch Feinheit und Liebenswürdigkeit der Charakteristik ausgezeichneten Hauptwerke sind: Die Anbetung der Hirten (1883), Christus und die Fischer (1886), Christus Konsolator (1888) und die Genrebilder: Musikunterricht, Die böse Gans, Der Aufschneider, Die Geschäftsfreunde. Seine Fischstilleben galten unter Zeitgenossen als unerreicht.
Er war königlicher Professor. Er hatte einen umfangreichen Freundes- und Bekanntenkreis, zu dem u.a. Wilhelm Leibl, Franz von Lenbach, Wilhelm Busch und sogar Prinzregent Luitpold gehörte.
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