Amalie Auguste Königin von Sachsen

Ref: 1011

Amalie Auguste Königin von Sachsen

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Amalie Auguste Königin von Sachsen. Vollplastisch ausgearbeitet, mit leicht nach rechts geneigtem Kopf, hoher Lockenfrisur, Perlenkette und Empirekleid<br><br>rückseitig betiteltes Etikett „A.A. Herzogin v. Sachsen“ <br>und rotes Wappensiegel mit Allianzwappen<br>weißer Marmor auf vertikal gestreiftem runden Marmorpostament<br><br>Amalie Auguste wurde am 13.11.1801 als bayrische Prinzessin, Tochter des Maximilian I. Joseph König von Bayern und seiner zweiten Ehefrau Karoline Friederike Wilhelmine von Baden geboren. Am 21.11.1822 fand die Vermählung mit Johann von Sachsen statt. Das Bildnis stammt mit großer Sicherheit aus den ersten Jahren nach der Eheschließung. <br><br>Die Büste erinnert sehr an die der Auguste Fürstin Liegnitz, die 1829 von Ludwig Wilhelm Wichmann ausgeführt wurde und sich heute in der Nationalgalerie Berlin befindet. Ganz offensichtlich sind beide Porträts in derselben Epoche entstanden.<br><br>Historie zur Marmorbüste<br>Das Siegel zeigt zwei Wappenschilde, die von außen zu beiden Seiten von je einem Löwen gehalten werden. Die unleserlichen Wappen repräsentieren die Häuser Wittelsbacher in Bayern und der Wettiner in Sachsen. Beide Wappen werden von einer Krone überfangen. Diese versinnbildlicht die königlich-dynastische Vermählung zwischen Auguste Amalie, Tochter des bayrischen Königs Maximilian I. und Johann von Sachsen, der zum Zeitpunkt der Hochzeit als Bruder des Sächsischen Königs Friedrich August II. den Titel des Herzogs von Sachsen bekleidete. Folgerichtig wurde Auguste Amalie als seiner Gattin der Titel der Herzogin von Sachsen verliehen. Das Bildnis der noch jungen Herzogin spricht, gemeinsam mit dem über dem Papier des Etiketts gesetzten Siegel, für eine Entstehung der Büste nach der Hochzeit im Jahr 1822 und vor der Krönung im Jahr 1854. | Ralph Gierhards Antiques & Fine
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Ref: 1011

Amalie Auguste Königin von Sachsen

Circa 1825 - 1835
Marble
705 x 0 cm (277¹/₂ x 0 inches)
Literature:
Chr. von Holst, Johann Heinrich Dannecker – Der Bildhauer, Staatsgalerie Stuttgart, Galerie Cantz, 1987, S. 325 - 327 Abb. 120 c
Alfonso Panzetta, Nuovo dizionario degli scultori italiani dell’ottocento e del primo novecento, Bd. A – L, 2003, S. 339 Abb. 626
Alfonso Panzetta, Nuovo dizionario degli scultori italiani dell’ottocento e del primo novecento, Bd. M – Z, 2003, S. 747 Abb. 1470
Katalog Nationalgalerie, Berlin 2006, Nr. 1386
Description: Vollplastisch ausgearbeitet, mit leicht nach rechts geneigtem Kopf, hoher Lockenfrisur, Perlenkette und Empirekleid

rückseitig betiteltes Etikett „A.A. Herzogin v. Sachsen“
und rotes Wappensiegel mit Allianzwappen
weißer Marmor auf vertikal gestreiftem runden Marmorpostament

Amalie Auguste wurde am 13.11.1801 als bayrische Prinzessin, Tochter des Maximilian I. Joseph König von Bayern und seiner zweiten Ehefrau Karoline Friederike Wilhelmine von Baden geboren. Am 21.11.1822 fand die Vermählung mit Johann von Sachsen statt. Das Bildnis stammt mit großer Sicherheit aus den ersten Jahren nach der Eheschließung.

Die Büste erinnert sehr an die der Auguste Fürstin Liegnitz, die 1829 von Ludwig Wilhelm Wichmann ausgeführt wurde und sich heute in der Nationalgalerie Berlin befindet. Ganz offensichtlich sind beide Porträts in derselben Epoche entstanden.

Historie zur Marmorbüste
Das Siegel zeigt zwei Wappenschilde, die von außen zu beiden Seiten von je einem Löwen gehalten werden. Die unleserlichen Wappen repräsentieren die Häuser Wittelsbacher in Bayern und der Wettiner in Sachsen. Beide Wappen werden von einer Krone überfangen. Diese versinnbildlicht die königlich-dynastische Vermählung zwischen Auguste Amalie, Tochter des bayrischen Königs Maximilian I. und Johann von Sachsen, der zum Zeitpunkt der Hochzeit als Bruder des Sächsischen Königs Friedrich August II. den Titel des Herzogs von Sachsen bekleidete. Folgerichtig wurde Auguste Amalie als seiner Gattin der Titel der Herzogin von Sachsen verliehen. Das Bildnis der noch jungen Herzogin spricht, gemeinsam mit dem über dem Papier des Etiketts gesetzten Siegel, für eine Entstehung der Büste nach der Hochzeit im Jahr 1822 und vor der Krönung im Jahr 1854.

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