Uhren /
Carteluhr

Ref: 133

Carteluhr

Ref: 133

Carteluhr

LOUIS XVI
Paris 1780
40 x 24 cm
Gehäuse gestempelt: OSMOND
Literatur: Jean-Dominique Augarde, Les Ouvriers du Temps, Genf 1996, p. 17, Fig. 4 and p. 388
Pierre Kjellberg, Encyclopédie de la Pendule Francaise de Moyen Age au XXe Siècle, Paris 1997, p. 190, Fig. A
Tardy, Dictionnaire des Horlogers Francais, Paris 1971, p. 548
Beschreibung: Carteluhr
Paris, um 1780
Epoche Louis XVI.
Zifferblatt und Uhrwerk sind signiert: REGNAULT A PARIS
Pierre-Antoine Regnault, Paris, Rue de la Peleterie, Rue de la Huchette,
Rue Vieille du Temple, Meister seit 1754
Gehäuse gestempelt: OSMOND
Jean-Baptiste Osmond, Paris, Rue Poupée, Meister seit 1764
Vergoldete Bronzen, gegossen und graviert.
Inspiriert vom aufkommenden „goût grècque“ der späten 1760er und frühen 1770er Jahre, der das klassische Vokabular aus Akanthus, Lorbeer, Girlanden, Medaillons, Friesen und Vasen so sehr bevorzugte, wurde dieses prächtige Uhrengehäuse von dem außergewöhnlichen „fondeur“ Jean-Baptiste Osmond modelliert, der 1764 seinen Meistertitel erhielt. Er sowie F. und J. Goyer und J. und J.J. Saint-Germain sind als Lieferanten von Uhrengehäusen an Pierre-Antoine Regnault verzeichnet, der das Uhrwerk dieses Car-tel anfertigte. Regnault erlangte unter den Uhrmachern hohes Ansehen und war zwischen 1769 und 1770 „garde-visiteur“. Ein identisches Uhrengehäuse ist in der Sammlung von Izarn in Paris verzeichnet.